Nationales und internationales Interesse am Projekt Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr

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Vertreter der dänischen Energieagentur, kommunale Vertreter und Hochschule interessieren sich für europäisches Leuchtturmprojekt

Essen. Der November stand für die Vertreter der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr ganz im Fokus der Aufklärung über das geplante Klimaschutzprojekt. Experten der dänischen Energieagentur, kommunale Vertreter von 40 deutschen Großstädten und Studierende der Hochschule Bochum ließen sich im November über das europäische Leuchtturmprojet ‚Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr‘ informieren.

Welche herausragende Bedeutung das Projekt Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr hat, zeigte dann der Besuch von Vertretern der dänischen Energieagentur Mitte November bei der FWSRR in Essen. Denn Dänemark hält in Europa einen Spitzenplatz in der Wärmeversorgung: Der KWK-Anteil an der Stromerzeugung wurde in den vergangenen 30 Jahren auf über 60 % erhöht. Mit 63 % dominiert heute die Fernwärme im dänischen Wärmemarkt. Zudem stammen über 70 % der Fernwärme aus erneuerbaren Energien (inklusive der Abwärme aus der Müllverbrennung) oder werden mit Erdgas-KWK-Anlagen erzeugt.

Udo Wichert, Aufsichtsratsvorsitzender der FWSRR, begrüßte die dänische Delegation, die mit ausgewiesenen Experten der Wärmeversorgung besetzt war: Morten Duedahl, Manager beim Danish Board of District Heating, Anders Hasselager, Energieexperte der Dänischen Energieagentur, Daniel Pries Jørgensen, Energie-Experte der Dänischen Botschaft in Berlin und Simona Rens, energiepolitische Beraterin. Neben der ausführlichen Information zum Status und geplanten Verlauf des Projektes wurde auch der Folgebesuch einer größeren dänischen Delegation vereinbart.

Die FWSRR war auch ein großes Thema beim diesjährigen Treffen der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (Bundes-SGK) in Essen. Rund 40 Vertreter aus den größeren Kommunen versammelten sich Mitte November in den Räumlichkeiten des RVR in Essen. Udo Wichert, Aufsichtsratsvorsitzender der FWSRR GmbH, informierte hier ausführlich über das geplante Projekt der Verknüpfung der bestehenden Fernwärmeschienen an Niederrhein und Ruhr. Unter den geladenen Gästen befand sich auch Karola Geiß Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr. Udo Wichert stellte heraus: „Wir freuen uns über das hohe Interesse an der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr. Bereits jetzt tragen die beteiligten Fernwärmeunternehmen zu einer hohen CO2-Einsparung bei. Mit dem Zukunftsprojekt der Fernwärmeschiene kann die Wärmeproduktion von Moers bis hin zur InnovationCity Bottrop auf 75 Prozent CO2-frei gesteigert werden. Damit ist dieses Projekt in der Tat ein europäisches Leuchtturmprojekt.“

Die dritte Informationsveranstaltung im November galt den Ingenieuren von morgen: einer Gruppe von Studierenden der Hochschule Bochum. Im Rahmen der „Routen der Innovationen“ – eine Veranstaltung der klimametropole Ruhr 2022 und der KlimaExpo.NRW – besuchten rund 20 Studierende die FWSRR. Von der Besichtigung eines Biomethan-BHKWs über das Essener Heizwerk bis hin zur Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr: Den Studentinnen und Studenten wurden innovative Technologien und die Energieversorgung der Zukunft präsentiert. Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hochschule Bochum studieren Bauingenieurwesen und nachhaltige Entwicklung: Hier konnten sie Praxisluft schnuppern und sich zum geplanten Großprojekt FWSRR mit den Fachleuten austauschen.

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